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Gartentipps

 

Januar - März
- Jeder Kleingärtner sollte Kompost als besten und billigsten   organischen Dünger herstellen.

- Bei leichtem Frost kann der Komposthaufen umgesetzt werden.   Was innen war kommt nach außen und umgekehrt. Gefrorene   Brocken sorgen für Lockerung, damit für gute Durchlüftung und   schnelle Zersetzung gesorgt ist.

- Im Hebst hergestellter, fertiger Kompost kann bei Frostwetter   bequem auf das gegrabenen Land ausgebreitet werden. Im   Frühjahr wird leicht eingearbeitet. Falsch ist es, Kompost in   tiefe Bodenschichten einzuarbeiten.

- Staudenbeete sind dankbar für jährliche Kompostgaben.

- Schnee sollte möglichst schnell von immergrünen Gehölzen   abgeschüttelt werden, um Bruchschäden zu vermeiden.

- Falls Wege von Schnee befreit werden, sollte dieser nicht auf   Rasenflächen geschaufelt werden. Verdichteter Schnee   erstickt Rasen bzw. es kann zur Fäulnis kommen.

- Vögel leisten einen erheblichen Teil bei der Bekämpfung von   Schädlingen im Garten. Die Fütterung der Vögel sollte nur bei   strengen Frösten und einer geschlossenen Schneedecke   erfolgen.

- Viele Insektenarten sind im Sinne des Kleingärtners nützlich.   Darum sollten wir ihnen dementsprechende Lebensbedingungen   schaffen (Insektenhotels).

- Regelmäßig sind bei Eis die Belüftungsmöglichkeiten des   Teiches zu kontrollieren.

- Immergrüne Kübelpflanzen dürfen im Ballen nicht austrocknen.   Darum sind regelmäßige Kontrollen und das erforderliche Gießen   notwendig.

- Blütensträucher, die ihre Knospen im Laufe des Sommers   entwickelt haben, darf man im Winter nicht zurückschneiden.   Dazu gehören z.B. Flieder, Forsythien, Blauregen, Goldregen,   Zierkirsche, Mandelbäumchen, Seidelbast. Nach der Blüte ist   der ideale Schnittzeitpunkt.

- Bei Verjüngung von Sträuchern und Hecken sind ein starker   Rückschnitt und eine kräftige Düngergabe im Nachwinter am   zweckmäßigsten.

- In niederschlagsarmen Wintern sollte immergrüne Gehölze   gewässert werden.

- Ende Februar kann mit dem Antreiben von Knollenbegonien und   Indischem Blumenrohr begonnen werden.

- Der März ist die beste Pflanzzeit für Gräser und Farne. Auch   für die Teilung der Gräser ist die beste Zeit.

- Nach dem ersten Mähen des Rasens ist ein guter Zeitpunkt   zum Vertikutieren verfilzter Rasenflächen.

- Ends März ist die Teichpflege nach dem Winter vorzunehmen.   Abgestorbene Pflanzenteile sind zu entfernen, starkwüchsige   Pflanzen sind auszudünnen oder zu teilen und der Fischbestand   eventuell zu reduzieren.

 

April - Juni
- In den ersten Maitagen gehört die Bodenpflege zu den   wichtigsten Arbeiten. An erster Stelle steht das Hacken, was   für eine gute Bodendurchlüftung, Unkrautbekämpfung und   Wasserersparnis sorgt.

- Bei anhaltender Trockenheit ist zu wässern. Grundsatz Einmal   gründlich wässern ist besser als oft und nur   oberflächlich.

- Wer unter Wühlmäusen und Maulwürfen zu leiden hat, sollte   geeignete Bekämpfungsmaßnahmen bzw.   Vergrämungsmaßnahmen vornehmen. Fallen und Giftköder sind   gegen Wühlmäuse am geeignetesten. Maulwürfe sind   empfindlich gegen Bodenerschütterungen. Darum ist ein   Vibrationsgerät auf Batteriebasis zu empfehlen.

- Jede Ecke im Garten sollte man ständig durchsehen, damit kein   Unkraut Samen ansetzen kann.

- Bodenbedeckung erspart Gießwasser, Geld und Freizeit. Darum   sollten organische Stoffe wie Rasenschnitt, Holzhäcksel und   Rindenmulch unter Bäumen, Sträucher, Stauden und zwischen   Erdbeeren und Gemüse ausgebracht werden.

- Igel sind im Kampf gegen Insekten und Nacktschnecken   wertvolle Helfer. Darum sind seine Ruheplätze nicht zu stören.   Entsprechende Unterschlupfmöglichkeiten sollten geschaffen   werden.

- Für die meisten einjährigen Sommerblumen ist Ende April die   beste Aussaatzeit, direkt ins Beet.

- Gladiolenknollen können 10 cm tief gepflanzt werden, um bei   Wind einen sicheren Stand zu haben.

- Im April ist der Schnitt an Rosen zu beenden. Kräftiges   Jungholz ist zu schonen.

- Im April/Mai werden neu angelegte Gartenteiche bepflanzt. Als   Bepflanzungsregel gilt: 1/3 Pflanzenwuchs, 2/3 offene   Wasserfläche.

 

Juli - September
- In der heißen Jahreszeit gehört das Lockern der Erdoberfläche   zu den wichtigsten Kulturmaßnahmen.

- Der Komposthaufen sollte zur schnelleren Verrottung einmal im   Sommer umgesetzt werden.

- Gründung verbessert die Ertragsfähigkeit des Gartenbodens.   Im Juli kann auf frei werdenden Flächen Gründung ausgesät   werden.

- Die Bekämpfung von Schadinsekten und Schnecken darf nicht   vernachlässigt werden.

- Eissalat verträgt die sommerliche Hitze sehr gut und schosst   nicht so schnell wie andere Salatsorten.

- Die im Juli gelegtem Bohnen, Neuanpflanzungen von Kohl und   Porree sowie der Spinat und Chicoree sollten im August 1 – 2   mal gedüngt werden.

- Die unteren Tomatenblätter mit erkennbarem Krankheitsbefall   sind zu entfernen. In der ersten Augusthälfte werden die   Haupttriebe der Stabtomaten im Freiland gestutzt, da der   Neuzuwachs nicht mehr ausreift.

- Gemüseaussaaten im Freiland keimen besser, wenn sie mit   Pflanzenvlies abgedeckt werden.

- Im August kann man noch Radieschen nach Bedarf aussäen.

- Das Entblättern der Erdbeeren bringt nur bei der Sorte „Senga   Sengana“ höhere Erträge, wenn man das sofort nach der Ernte   macht.

- Damit Johannisbeeren nicht rieseln, (d.h. unreife Früchte   abwerfen) sollte in Trockenperioden ausreichend gewässert   werden.

- Günstig ist der Schnitt der Kirschen nach der Ernte, da die   Wunden noch gut verheilen.

(Ulrich Zühlke, Fachberater)



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